Stellplatz Minipony-Ranch

 Lausitzland--Fahrradland

 

Mit einem der dichtesten Wegenetze, mit den meisten Fernradwegen ("Bergbautour und dem Fürst-Pückler-Radweg" bzw. "Muskauer Faltenbogen ") trumpft die Region Niederlausitz  auf.

 

Über 400 km gut ausgebaute (meist geteerte) und ausgeschilderte Radwege direkt ab dem Wohnmobil-Stellplatz , ausgedehnte Wälder mit Pilzreichtum und herrliche Heidelandschaften machen eine Erkundungstour per "Drahtesel" zu einem Naturerlebnis.

 

Lohnenswerte Ziele sind auch die ehemaligen Herrensitze mit ihren kleineren "Schlössern" und großzügigen Parkanlagen. Aber auch Kirchen oder Heimatstuben demonstrieren die regionale Geschichte anschaulich. Eine große Rolle spielt nach wie vor die Pflege traditionellen Brauchtums auf dem Lande.

Wir haben uns natürlich auch auf die Wünsche der nicht nur radelnden Gäste eingestellt. Wer die Region lieber hoch zu Ross oder mit der Kutsche entdecken möchte, ist auf unserer Ponyranch herzlich willkommen.


•Direkt am Gelände befindet sich ein Radweg "Muskauer Faltenbogen", wo Sie nachfolgende Ziele mit erreichen.


•Rosengarten in Forst,                                                                            www.rosengarten-forst.de

•Spreewald in Burg

•Schokoladenmanufaktur Felicitas,                                                          www.confiserie-felicitas.de

•Glaswerk Döbern,

•Geoparkt Muskauer Falkenbogen,                                                          www.muskauer-faltenbogen.de

•Tagebau Welzow mit Aussichtspunkten,                                                 www.bergbautourismus.de

•sowie den nahegelegenen Felixsee und Spremberger Stausee .

•Desweiteren empfehlen wir Ihnen, die Besichtigung des Unesco- Weltkulturerbes Fürst- Pückler- Park Bad Muskau und die Lausitzer Seenplatten um Senftenberg zu planen.

Die Geologie-Radtour führt Sie auf  23 km durch eine wald- und wasserreiche Landschaft. Sie erklärt den Zusammenhang heutiger Landschaftsformen, Bodenbildungen und Rohstoffvorkommen mit den geologischen Prozessen und Formationen im Untergrund.
Ein guter Ausgangspunkt für diese Rundtour ist der Aussichtsturm am Felixsee. Von dort oben kann man sich einen ersten Überblick verschaffen. Nachdem der Felixsee zur Hälfte umfahren wurde, biegt man nun nach rechts Richtung Reuthen ab. Tafeln entlang des Radweges erklären, was der Bohsdorfer Diapir ist und geben Informationen zu Findlingen sowie Windkantern. So ist der Finkenstein der größte  Findling im deutschen Teil des Muskauer Faltenbogens. Weiter geht es  zum Gutspark Reuthen. Im Jahr 1873 erwarb der erfolgreiche Berliner Verleger Herrmann von Killisch-Horn  das Schloss und das ehemalige Rittergut und schuf einen Landschaftspark. Beeindruckend sind die großräumigen Parkwiesen mit Baumgruppen aus Eichen, Buchen und Kastanien, sowie Sumpfzypressen und Freilandazaleen. Der Apostelstein sowie die Ruine des Mausoleums liegen versteckt im Park. Von hier aus lohnt sich ein Abstecher zum Naturschutzgebiet Reuthener Moor. Es ist ein Zwischenmoor, das sich in einem Gieser bildete. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde auch hier kurzzeitig Torf abgebaut. Seit 1992 steht es aufgrund seiner vielfältigen Flora und Fauna unter Naturschutz. Im Zentrum Reuthens befindet sich die Ruine einer alten Kirche. Unweit von Reuthen bei Horlitza treffen wir auf die „Vier bunten Seen“. Diese sind schmale aber langegezogene  Bergbaurestgewässer, wobei jeder See in einer anderen Farbe schimmert von türkis bis rostrot. Am besten wird dies auf Luftbildaufnahmen sichtbar. Folgen wir weiter dem Radweg, gelangen wir nun nach Lieskau, einem Heidedorf abseits der B 156. Sehenswert ist das „Lieskauer Schloss“ – heute ein Wohnhaus. Bei Groß Düben lädt der Waldsee zum Verweilen ein. In Wolfshain – hier treffen Glas- und Geologietour aufeinander- begann 1843 der Braunkohlebergbau. Die zahlreichen Restgewässer der Grube „Julius“ entlang der Geologietour in Richtung Friedrichshain zeugen noch heute davon. Langsam nähern wir uns dem Ende des Rundweges. Wir kommen zur Eulenschlucht. Lange Zeit nahm man an, dass die Eulenschlucht mit 5 km der längste Gieser sei. Hoch auflösende digitale Geländemodelle bewiesen, dass ein namenloser Gieser in unmittelbarer Nähe 8,2 km lang ist. Die Bezeichnung Gieser geht auf das wendische  Wort „jezero“ zurück und bedeutet Sumpf. Dabei handelt es sich um lange, abflusslose und feuchte Täler. Der Bewuchs unterscheidet sich mit Birken, verschiedenen Gräsern und Farnen deutlich von der übrigen Vegetation. Der Kohlenschurf am Felixsee ermöglicht einen Blick in das Innere eines Giesers auf. Einige hundert Meter hinter dem Kohleaufschluss schließt sich der Kreis und wir kehren zum Felixturm als markantesten Punkt der Region zurück.
 

Glastour durch den Muskauer Faltenbogen

Diese Radtour zum Thema Glas ist als Rundtour angelegt und ist eine Reise in die gläserne Geschichte des Muskauer Faltenbogens, basierend auf den Rohstoffen Glassand, Holz und Braunkohle.

Bei einem Start an der Geschäftsstelle des Geoparks Muskauer Faltenbogen bekommt man erste Informationen zum Thema Glas  bzw. weitergehendes Informationsmaterial (Mo.-Fr. 9.00-15.30 Uhr). Fahren Sie in Richtung Eichwege vorbei an der aus Raseneisen- und Feldsteinen um 1500 erbauten Kirche. Eine Kuriosität ist ihr leicht seitlich geneigter Fachwerkturm. Aus der ehemaligen Grube Gotthelf wurde der Badesee Eichwege. Weiter geht es nach Tschernitz. Dort bewahrt die Heimatstube in der „Roten Schule“ Zeugnisse der Glasindustrie für nachfolgende Generationen auf. Von Klein Düben führt die Tour weiter nach Jämlitz. Sehenswert ist die erst 1953 erbaute Dorfkirche – ein sogenannter Fachwerkbau. Der Ort gehörte einst Hermann, Reichsgraf von Pückler, bis zu seinem Weggang aus Muskau im Jahre 1844. Im 19.Jahrhundert gründete Pückler eine Glashütte, deren Bezeichnung noch heute im Ortsnamen Jämlitz-Hütte enthalten ist. Über Klein Düben geht es nun weiter Richtung Wolfshain. Dabei lohnt ein Abstecher zum Badesee Lohnteich in Tschernitz und zur Straußenfarm Rönsch, um die bei uns noch recht exotischen Tiere zu bewundern. In Friedrichshain wurde 1766 mit der Waldglashütte der Grundstein für die Glasindustrie im Muskauer Faltenbogen gelegt. Bis 1990 produzierte man die verschiedensten Glasartikel, wie z.B. Fensterscheiben, Tintenfässchen, chemische Gläser und die berühmten Weckgläser. Viel Interessantes und Wissenswertes zum Thema Glas in Friedrichshain kann man in der dort ansässigen Heimatstube erfahren. Zum Ende der Tour treffen wir wieder auf die Glasmacherstadt Döbern. Aufgrund des Braunkohleabbaus konnte sich der Ort von einem kleinen unbedeutenden Vasallendorf zur größten Industriegemeinde des ehemaligen Kreises Sorau entwickeln. Heute stehen für glasproduzierendes bzw. –veredelndes Gewerbe in Döbern die Cristalica GmbH und die Glasmanufaktur Hedwigshütte.